Unternehmensmodell

"Status QUO"

Zeitgleich mit der Gründung der Betriebsgesellschaft zum 01. Januar 2000 wurde ein Betriebsführungsvertrag mit der Stadt Schwalbach am Taunus über die Betriebsführung der Stadtwerke abgeschlossen. Hierbei wurde vertraglich geregelt, dass die Wasserversorgung Main-Taunus GmbH sämtliche Aufgaben der Stadtwerke -sowohl technisch als auch kaufmännisch- übernimmt. Die Stadtwerke sowie deren Gremien mit unbeschnittenen Entscheidungskompetenzen bestehen nach wie vor.

Die Mitarbeiter der Stadtwerke sind per Personalüberleitungsvertrag in die WMT übergeleitet worden.


Abb.: Ist-Modell der Betriebsgesellschaft Wasserversorgung Main-Taunus GmbH

Rahmenbedingungen der Betriebsgesellschaft WMT

Wesentlichen Leistungen der Betriebsgesellschaft:

Personalüberleitung

Das Personal wurde in Abstimmung mit dem Betriebsrat der Stadt Schwalbach am Taunus übergeleitet. Hierzu wurde ein Personalüberleitungsvertrag abgeschlossen, der u. a. auch eine Rückfallgarantie zur Stadt enthält. Weiterhin wurde eine Besitzstandswahrung unter Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen garantiert.

Die Vergütungsregelung der Mitarbeiter beinhaltet ebenfalls eine Leistungsorientierung, so dass Mitarbeiter zukünftig auch von ihren Erfolgen profitieren. Dies führte zu einer deutlichen Motivationssteigerung.

Leistungserbringung

Die Leistungserbringung erfolgt durch Nutzung der vorhandenen Infrastruktur sowie, bei Bedarf, Nutzung des vorhandenen Personalpools der Süwag Energie AG bzw. der Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH. Hierbei können "Querverbundvorteile" realisiert und Kosten eingespart werden. Insbesondere das mit modernsten Mitteln durchgeführte Rechnungswesen sowie die Verbrauchsabrechnung mit Nutzung des Kundeninformationszentrums der Süwag Energie hat sich über Jahre bewährt.

Bisher erreichte Ziele der Wasserversorgung Main-Taunus GmbH

Gebührenentwicklung der Stadt Schwalbach am Taunus im Zeitablauf

Gebührenentwicklung

Zielmodell

Für weitere Effizienzverbesserungen ist eine Ausweitung der Betriebsgesellschaft auf weitere Kommunen des Main-Taunus-Kreises erforderlich. Hierdurch ergeben sich folgende Potenziale: